Oh, wie schön ist Heidelberg…

Bevor der Herbst uns in seine stürmischen Arme nimmt haben wir uns kurz entschlossen für ein paar Tage nach Heidelberg zu fahren.

Selten habe ich so schnell gepackt. Ich habe nämlich einen Geo Saison 6 und der ist wirklich ein geniales Gepäckstück. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht-gute Gedanken.

Mein alter Trolley hat den Rückflug aus dem Sommerurlaub nicht unbeschadet überstanden. Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschieden keinen neuen Trolley mehr anzuschaffen. Das Verhältnis von Eigengewicht zu Volumen ist ungünstiger als bei einem Rucksack. Und das rächt sich bei jedem Flug. Beim Check-In ist das Bangen um das max. zul. Gewicht jedes Mal groß, bei mir jedenfalls. Ich nehm´ eben lieber noch ein Paar Schuhe mehr mit als einen schweren Koffer. Zugegeben man kann ihn nicht bequem hinter sich herziehen, aber mit den dick gepolsterten Tragegurten kriegt man den Geo Saison 6 gut geschultert. Ich kann Euch in einem Artikel gar nicht alles erzählen was ich alles an meinem neuen Rucksack toll finde, denn ich will Euch ja auch noch was von Heidelberg erzählen.

Wir haben in einem kleinen Hotel am Rathaus Quartier bezogen und waren so direkt im Herzen der Altstadt. Da wir auch noch Glück hatten mit dem Wetter, waren wir natürlich viel unterwegs Schloss, Kornmarkt und ein Spaziergang über den Philosophenweg. Den Philosophenweg fand ich ganz besonders nett. Man hat einen tollen Blick auf Heidelberg und das Umland, man kann sich nicht verlaufen und der Weg ist nicht so lang. Man hat allerdings ein paar Höhenmeter zu überwinden, aber wenn man mal ein bisschen ins Schwitzen kommt schadet das wohl nicht. Ob der günstigen Lage des Hotels haben wir die Tage mit einem ausgedehnten Zug durch die Gemeinde ausklingen lassen.

Wie jeder Urlaub ist auch dieser für meinen Geschmack viel zu schnell vorüber gegangen. Wenn es nach meinem Gepäck gegangen wäre, hätten wir locker noch zwei, drei Tage dranhängen können.

Herbstliche Grüße

Lisa-Marie Hoffmann

Und jetzt wird´s Herbst!

Brigitte 8 jeansblau

Yeti und Brigitte im Herbstlaub

Als ich heute Morgen aufgestanden bin, fühlte ich es schlagartig – jetzt wird´s Herbst! Man weiß plötzlich jeden Sonnenstrahl zu schätzen. Leider bin ich kein Dichter und kann es nicht so romantisch ausdrücken wie Rilke:

„Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren und auf den Fluren lass die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein, gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den Weiterlesen