Collection X 5 – Teil 2

Gestern habe ich an der Haltestelle auf den Bus gewartet. Da der Bus noch 20 Minuten auf sich warten ließ, habe ich mir ein leckeres Backfisch-Brötchen mit viel Remouladen-Sauce auf die Hand gegönnt. Damit die übrigen Wartenden in dem kleinen Unterstand nicht durch übermäßig viel Geruch belästigt werden, stellte ich mich außerhalb des Häuschens unter einen Baum. Nachdem ich herzhaft abgebissen hatte, landet plötzlich mit einem dumpfen Plopp etwas auf meiner Handtasche. Ich gucke nach unten und habe sofort die Remouladen-Sauce in Verdacht, aber weit gefehlt. Statt fettiger Sauce hatte ein Vogel seine Hinterlassenschaft direkt auf meine BREE Collection X 5 fallen lassen. Vermutlich saß er jetzt noch über mir im Baum und lachte sich „nen Ast ab“. Ich gebe es ja zu, dass auch ich schmunzeln musste, weil ich mit dem Brötchen in der einen, der bekleckerten Tasche in der anderen Hand und m

einem verdutzen Gesichtsausdruck bestimmt ziemlich komisch ausgesehen habe. Am Brunnen gegenüber wollte ich den Vogeldreck schnell abwaschen, aber meine Wegzehrung auch nicht wegwerfen. Es half alles nichts, mir fehlte die dritte Hand. Einer der Umstehenden, ein Mann meines Alters, hatte das ganze beobachtet und mir zu geschmunzelt. Ein Lächeln das nicht sagen wollte: „Wie ungeschickt ist die denn?“, sondern das sagte: „Ist doch nicht so schlimm.“ Weil der Herr in Jeans und weißem Hemd mir so sympathisch war, drückte ich ihm charmant aber bestimmt mein Brötchen in die Hand und lief schnell zum Brunnen rüber. Er lächelte, Gott sei Dank, immer noch. Meiner Handtasche jedenfalls nahm die Vogeldreckangriff nicht krumm.

Wasser perlt bei der Collection X einfach ab

Die Collection X ist wasserabweisend und lässt sich einfach pflegen

Das strapazierfähige Nylon der X5 lässt sich problemlos mit Wasser abwaschen. Also keine Angst vor der X5 in hellen Farben. Als ich zurückkomme lächelt er immer noch. Ich nehme ihm das Brötchen ab und bedankte mich. Wir wechseln noch ein paar Worte und dann kommt auch schon mein Bus. Ich setzte mich ans Fenster, winke meinem Helfer zu und er lächelt zurück. Dabei sehe ich, dass er einen Klecks Remoulade auf einem seiner Schuhe hat. Ich drücke meine Tasche fester an mich und denke bei mir: Warum können wir nicht öfter locker und charmant miteinander umgehen, auch wenn wir uns nicht kennen? War es früher einfacher unverbindlich zu bleiben und sich gegenseitig nicht verpflichtet zu fühlen? Wie steht es mit unserer Freundlichkeit? Jedenfalls war das für mich die nette Anekdote des Tages und da kein Fleck auf meiner Tasche zurückbleibt kann ich auch über das Missgeschick und mich selber lachen.

Viele freundliche Grüße

Lisa-Marie Hoffmann

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